2004 als Deutsches Staubarchiv gegründet

2019 in Internationales Staubarchiv umbenannt.

http://www.internationales-staubarchiv.com

Erforschung von Mikrokosmen und Historie

Staub ist konsequent!

Staub ist weitgehend demokratisch!

Staub kann schön sein und er ist geduldig.

Staub ist Zivilisation! Kehren ist Ehren!

Hier in Folge vorgestellt unterschiedliche Proben und Fotografien von besonderen Orten.

Sehr anrührender Staub mit ebenso anrührender Geschichte ist vor einigen Wochen im Archiv eingegangen.

Partikel der mittlerweile stark verrotteten Hütte eines lokal bekannten Einsiedlers, Petro Zailenico. Nach eigenen Angaben hatte er im Krieg auf Seiten der russischen Armee gegen die Nazis gekämpft und war nach 1945 auf einem Trawler illegal in die USA gelangt. Bis zu seinem Tod  lebte der Mann zurückgezogen in einer Art Baumhöhle im Anderson Valley (Hendy Woods State Park) .

Freunde brachten mir Proben vom Ort mit. Fasern vom Baum, Erde und Gestein, machten auch die Fotos von den dort aufgehängten Hinweiszetteln.

Die Fasern habe ich am 13.09.23 in Szene gesetzt.

Aufnahmen aus dem äußeren Grüngürtel, Köln Vogelsang. Es könnte ein verwunschener Felsenwald sein. Zeit und Staub haben die hier stattgefundenen Ereignisse zugedeckt. Verharmlost wirken die  Bunkeranlagen und Geschützstellungen heute romantisch.

Das Ungeheuer des Krieges verbirgt sich unter der Oberfläche.

Ähnlich verhält es sich mit den Bunkeranlagen auf der Pointe de Pen Hir, Bretagne. Ich habe den Ort 2023 besucht. Menschen nutzen ihn bereits seit tausenden von Jahren auf sehr unterschiedlicher Weise.

 

Je nach dem Zustand der Verwitterung läßt sich der Beton der Bunker eher mit dem natürlichen Fels verwechseln.

Pointe de Pen Hir

Bunkerreste im Nüssenberger Busch (Kölner Nordwesten), 17.09.2022